


Das Außergewöhnliche im Gewöhnlichen sehen
Das Außergewöhnliche im Gewöhnlichen sehen
Eine gewisse Entzauberung
Am Anfang war alles spektakulär für mich – jedes Foto, das ich gemacht habe, jeder „Effekt“, den ich in der Bildbearbeitungs-App ausprobiert habe, einfach alles. Mit der Zeit wurde das in dem Sinne „entzaubert“, dass ich immer früher spürte, wann etwas aus welcher Perspektive fotografierenswert ist und welche Filter/Effekte in der App Sinn machen könnten, etc.. Mein Blick wurde durch das andauernde Spiel mit dieser Art der Fotografie immer besser und damit selektiver. So wurde es immer schwieriger und aufwändiger Anschluss an das spielerische Element, das für mich so zentral in meinem künstlerischen Tun ist, zu finden.
Das Verschmelzen von Bildern
So begann ich Fotografien zu überlagern, miteinander zu verschmelzen oder ineinander fließen zu lassen und begann so einen besonderen Blick auf Muster, Spiegelungen, Verkratztes, etc. zu entwickeln. Oder ich experimentierte damit, selber Muster und Strukturen zu „schaffen“, beispielsweise einfach recht dick Acrylfarbe auf ganz normales 80g-Papier streichen und die Muster, die sich so aus Lichteffekten und Wölbungen des Papiers ergeben abzufotografieren.